Einstein motorsport
Was ist der Formula Student Germany Wettbewerb?

Studenten bauen in Teamarbeit einen einsitzigen Formelrennwagen, um damit in einem Wettbewerb gegen Teams aus der ganzen Welt (USA, Australien, Europa, etc.) anzutreten. Bei der Formula Student gewinnt aber nicht einfach das schnellste Auto, sondern das Team mit dem besten Gesamtpaket aus Technik (Konstruktion; Rennperformance) und Projektmanagement (Finanzplanung; Marketing).
Anspruch der Formula Student ist die Ergänzung des Studiums um intensive Erfahrungen mit Konstruktion und Fertigung sowie mit den wirtschaftlichen Aspekten des Fahrzeugbaus.

Idee

Die Studenten sollen annehmen, dass sie von einer Produktionsfirma engagiert wur-den, einen Prototypen eines Rennwagens herzustellen. Zielgruppe ist der nicht-professionelle Wochenendrennfahrer. Dazu muss der Rennwagen beispielsweise sehr gute Fahreigenschaften hinsichtlich Beschleunigung, Bremskraft und Handling aufweisen, wenig kosten, zuverlässig sein, sowie sicher und einfach zu betreiben. Außerdem muss er durch Eigenschaften wie Optik und Komfort bestechen. Die fiktive Produktionsfirma plant, pro Jahr tausend Fahrzeuge zu einem Preis von maximal 25.000 Dollar zu produzieren. Diese dürfen nicht überschritten werden.

Beschreibung des Projektes:

Die Hochschulteams treten während einem Rennwochenende unter einem strengen Reglement gegeneinander an.
Zur Ermittlung des besten Fahrzeugs bewertet zum einen eine Jury aus Experten der Motorsport-, Automobil- und Zulieferindustrie

*jede Konstruktion

*jeden Kostenplan

*jede Verkaufspräsentation

*im Vergleich zu den konkurrierenden Teams.

Zum anderen beweisen die Studenten auf der Rennstrecke in verschiedenen Disziplinen, wie beispielsweise Zeitfahrten, Slalomfahrten, Beschleunigungsfahrten etc. wie sich ihre selbstgebauten Boliden in der Praxis bzw. im Wettkampf gegen andere bewähren.

Erster öffentlicher Auftritt geplant: 3. bis 6. August in Hockenheim


Wie können Studenten davon profitieren?

Das Bauen eines Rennwagens macht nicht nur Spaß, sondern man lernt auch über seinen Fachbereich hinaus Dinge, die später im Berufsleben wichtig sein können. Das sind insbesondere Erfahrungen mit Teamwork, Zeit- und Projektmanagement, mit Konstruktion, Fertigung und Erfahrungen mit den wirtschaftlichen Aspekten des Automobilbaus. Die Studenten lernen, Entscheidungen selbstständig zu treffen und durchleben den Entwicklungsprozess eines Fahrzeugs. Es können mit den Sponsoren wertvolle Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern entstehen. Im Rahmen des Studiums werden viele Studien- und Diplomarbeiten über dieses Projekt angeboten. So hält sich die Zusatzbelastung in Grenzen.


Wie können Unternehmen profitieren?

Die Formula Student ist Werbung für den hiesigen Wirtschaftsraum. Studenten
konstruieren, entwickeln, fertigen, testen und präsentieren einen Formelrennwagen. Unternehmen bekommen Kontakt zu diesen besonders motivierten Studenten. Sie sehen deren Leistungsfähigkeit und können geeignete Studenten als Jungingenieure rekrutieren.


Das Team-Ulm umfasst die Fachbereiche Fahrzeugtechnik, Maschinenbau,
Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen.

Die Teams:

Das Team Technik gliedert sich in einzelne Bereiche, die den übergeordneten
Elementen des Fahrzeuges entsprechen.
Das Projekt durchläuft mehrere Phasen:

*Konzeptentwicklung

*Konstruktion und Berechnung

*Prototypenbau

*Fertigung und Erprobung

Die angehenden jungen Ingenieure lernen dabei ihr theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen und sammeln so einzigartige Erfahrungen für ihr späteres Berufsleben. Um diese enorme Herausforderung zu Meistern wirken auch viele Professoren, mit ihrer reichhaltigen Erfahrung aus den einzelnen Fachbereichen, unterstützend an der Entwicklung und dem Bau des Fahrzeuges mit.



Das Team Wirtschaft wurde ebenfalls in einzelne Verantwortungs-Bereiche
gegliedert. Zu den Aufgaben gehören die Entwicklung eines professionellen Marketingkonzeptes, die Akquisition von Sponsoren und den Aufbau eines Finanzkonzeptes zur durchgängigen finanziellen Berichterstattung und Kostenkontrolle. Auch hier wirken die Professoren unterstützend mit.
 


   
   
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